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Was braucht's zum Ampelcheck?
Mit dem AK-Ampelrechner kann man den Fettgehalt der Lieblingspizza checken oder nachschauen, ob der neue Wellnessdrink auch wirklich wenig Zucker enthält, vorausgesetzt die Angaben sind auch am Packerl drauf. Nährwertangaben sind nämlich freiwillig. Fehlt eine Angabe oder interessiert Sie ein Nährstoff nicht, können Sie den Rechner trotzdem nutzen. Tipp: Bei Getränken ist der Kohlenhydratgehalt der Zuckergehalt. Die Nährwertangaben finden sich oft in Tabellenform, können aber auch als Fließtext erscheinen. Folgende zwei Darstellungen gibt’s:
Die „Großen Vier“:
- Brennwert in kcal bzw. kJ/100g
- Eiweiß in g/100g
- Fett in g/100g
- Kohlenhydrate in g/100g
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„Alle Acht“:
- Brennwert in kcal bzw. kJ/100g
- Eiweiß in g/100g
- Fett in g/100g
- gesättigte Fettsäuren in g/100g
- Kohlenhydrate in g/100g
- Zucker in g/100g
- Ballaststoffe in g/100g
- Natrium in g/100g
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So wird's gemacht:
- Bitte ankreuzen, ob das Produkt, das Sie testen wollen, ein Lebensmittel oder ein Getränk ist.
- Geschlecht wählen, Alter und die Menge in g oder ml eingeben, die Sie konsumieren wollen.
- Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Natrium, die am Packerl stehen, in die jeweiligen Kästchen eingeben (Achtung: immer die Mengen je 100g eintragen, auch wenn oft auf der Packung Werte „je Portion“ angegeben sind!)
Sofort färbt sich die Ampel rot, gelb oder grün und die Balken neben der Ampel zeigen an, wie viel von Ihrem individuellen Bedarf die geplante Ess- bzw. Trinkportion liefert. Das erleichtert vor allem die Einschätzung von Produkten mit einer roten Ampel. Wenn Sie von diesen weniger essen, wird das jeweilige Bedarfskonto auch nicht überstrapaziert.
Achtung: In der Bedarfskalkulation sind eine überwiegend sitzende Arbeitstätigkeit und eine moderat aktive Freizeitbetätigung berücksichtigt. Bei Menschen, die schwer körperlich arbeiten bzw. die viel Freizeitsport betreiben, stimmt die Bedarfskalkulation daher nicht – der angezeigte Balken ist dann zu lang bzw. der Prozentwert zu niedrig.
Natrium und Salz
Auf den Lebensmittelpackungen steht „Natrium“ drauf, wenn Kochsalz (chemisch: Natriumchlorid, NaCl) drinnen ist. Wenn man den angegebenen Wert für „Natrium“ mit 2,5 multipliziert, erhält man den Salzgehalt. Aus gesundheitlichen Gründen sollen täglich nicht mehr als 6 Gramm Kochsalz zugeführt werden – das entspricht 2,4 Gramm Natrium. Der tatsächliche Bedarf von Erwachsenen ist bereits mit 0,6 Gramm Natrium bzw. 1,4 Gramm Kochsalz gedeckt, bei Kindern ist der Bedarf noch niedriger. Das ist schnell und leicht erreicht. Mehr ist nicht nötig und regelmässige Aufnahmen von mehr als 6 Gramm (Erwachsene) bzw. 5 Gramm (Kinder) Kochsalz können der Gesundheit schaden.
Sonderregeln
Fertiggerichten mit Portionsgrößen über 100 g (z.B. Fertigpizzen, Mikrowellengerichte) wären jedenfalls rot bei
- über 21 g Fett
- über 6 g gesättigte Fettsäuren
- über 15 g Zucker
- über 2,4 g Salz
je Portion
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